Aktuelles - Sachverständigen- und Ingenieurbüro für Brandschutz

Gesetzesänderungen

Folgende Veröffentlichungen sind in die Sammlung des bereinigten Ministerialblattes für das Land Nordrhein-Westfalen (SMBl. NRW.) aufgenommen worden:

  • Änderung des Runderlasses Einführung Technischer Baubestimmungen nach § 3 Abs. 3 BauO NRW
  • Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau (Industriebaurichtlinie – IndBauR NRW)

Beide Vorschriften sind am 07.04.2015 in Kraft getreten.

Die Änderung des Runderlasses „Einführung Technischer Baubestimmungen nach § 3 Abs. 3 BauO NRW“ finden Sie unter folgendem Link:

Änderung des Runderlasses Einführung Technischer Baubestimmungen nach § 3 Abs. 3 BauO NRW

Für Bauvorhaben, für die vor dem Inkrafttreten dieses Erlasses ein Bauantrag gestellt wurde, dürfen auch die Technischen Baubestimmungen in der Fassung des RdErl. d. Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr X A 4 – 408 – vom 22.5.2012 (MBl. NRW. S. 460) angewendet werden. Dies gilt entsprechend für genehmigungsfreie, zustimmungs- und anzeigepflichtige Vorhaben, mit deren Bau vor dem o.g. Zeitpunkt begonnen wurde.

„Die Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau (Industriebaurichtlinie – IndBauR NRW)“finden Sie

unter folgenden Links:

Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau (Industriebaurichtlinie – IndBauR NRW)  v. 4.2.2015

und

Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau (Industriebaurichtlinie – IndBauR NRW)

Die neue Regel „Maßnahmen gegen Brände“ (ASR A 2.2) löst die Regel „Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern“ (BGR/GUV-R 133) ab

Die ASR A 2.2 ist zwischenzeitlich im gemeinsamen Ministerialblatt erschienen. Sowohl das zuständige Sachgebiet „betrieblicher Brandschutz“ als auch der Fachbereich „ Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz“ der DGUV haben der geplanten Zurückziehung der BGR/GUV-R 133 zugestimmt.

Im Rahmen der Sitzung des Grundsatzausschusses Prävention im Vorstand der DGUV, die am 20.08.2013 stattfand, wurde daher beschlossen, die Regel „Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern“ (BGR/GUV-R 133) mit sofortiger Wirkung zurückzuziehen.

ASR A 2.2 Ausgabe 11-2012

ASR A2.2- Ausgabe 11-2012-Änderungen 2014

Änderung der Muster-Verkaufsstättenverordnung/ Muster-Versammlungsstättenverordnung

Im Februar 2014 verabschiedete die Fachkommission Bauaufsicht Änderungen der Muster-Industriebaurichtlinie (M IndBauRL), der Muster-Versammlungsstättenverordnung (MVStättVO) und der Muster-Verkaufsstättenverordnung (MVKVO). Derzeit sind die neuen Mustervorschriften zur Notifizierung in Brüssel. Diese dauert drei bis maximal sechs Monate. Dann folgt die Aktualisierung der Musterliste der technischen Baubestimmungen.

Mit der Umsetzung in den Ländern ist im Laufe des nächsten Jahres zu rechnen.

In Nordrhein-Westfalen soll voraussichtlich noch in diesem Jahr mit der Änderung der Sonderbauverordnung begonnen werden. Das Gleiche soll für die Industriebaurichtlinie gelten.

 

Zu den Downloads:


Muster-Verkaufsstättenverordnung (M VkVO)

MVKVO zuletzt geändert 02-2014


Muster-Versammlungsstättenverordnung (M VStättVO)

MVStättVO zuletzt geändert 02-2014


 

Rauchmelderpflicht für Wohnungen in NRW

Seit dem 01.04.2013 sind in NRW Eigentümer von Wohnungen zur Erstausstattung mit Rauchwarnmeldern bei Neubauten verpflichtet. Für Wohnungen im Bestand gilt eine Übergangsfrist bis zum 30.12.2016.

RauchmelderRauchmelder2

Die Erstinstallation in der Wohnung muß der Eigentümer auch im Bestand vornehmen. Für Pflege, Wartung und Batteriewechsel ist der Mieter zuständig. Rauchmelder müssen in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren angebracht werden.

Ein Gerät kostet zwischen 10,- und 30,- Euro.

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siehe auch:

Gesetz zur Änderung der Landesbauordnung

Vom 21. März 2013

Artikel 1

Die Landesbauordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. März 2000 (GV. NRW. S. 256), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. Dezember 2011 (GV. NRW. S. 729), wird wie folgt geändert:

Dem § 49 wird folgender Absatz 7 angefügt:

„(7) In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Dieser muss so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Wohnungen, die bis zum 31. März 2013 errichtet oder genehmigt sind, haben die Eigentümer spätestens bis zum 31. Dezember 2016 entsprechend den Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 auszustatten. Die Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder hat der unmittelbare Besitzer sicherzustellen, es sei denn, der Eigentümer hat diese Verpflichtung bis zum 31. März 2013 selbst übernommen.“

Artikel 2

Dieses Gesetz trat am 1. April 2013 in Kraft.

Kreative Fluchtwege einer Diskothek

Sehr kreative Flucht- und Rettungswegführung durch
das 2. UG aus einer Diskothek im 1. UG (gesehen in Köln)

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Hauptsache die Löschwasserversorgung ist sichergestellt! :-)

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